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Kinderosteopathie
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Kinderosteopathie

Kinder sind doch was wunderbares! Ist es nicht toll sehen zu können wie sie aufwachsen, sie Tag für Tag neue Sachen entdecken und die Welt erobern? Für uns Eltern sind Kinder nicht mehr weg zu denken, mit welcher Unbeschwertheit sie uns begeistern.

Doch jede Mutter oder jeder Vater hat sich bestimmt schon mal gefragt, ob sich mein Kind wohl richtig entwickelt? Entwickelt sich mein Kind „normal“? Müsste es nicht schon längst krabbeln oder endlich ein Wort sprechen? Eines sollte man bei diesen Zweifel nicht vergessen: Jeder von uns ist individuell und die meisten Kinder gedeihen prima.
Von Anfang an ist die Entwicklung ein komplizierter Vorgang. Und manchmal gibt es Bereiche, die ein Kind daran hindert sich weiter frei und kontinuierlich zu entfalten.

Im kleinsten Säuglingsalter gibt es v.a. Beschwerdebilder ,wie Schreikinder, unruhige Kinder,    Spuckkinder, Kinder mit 3- Monats-Koliken oder Kopfasymmetrien...Oft sind Erlebnisse schon im Mutterbauch oder Erlebnisse bei der Geburt für die kleinen Erdenbürger eine anstrengende Sache. Verschiebungen der Schädelknochen und Spannungen im Körper können zurückbleiben und die Kinder in ihrer Entwickelung stören.Ein Beispiel dafür ist die Einklemmung eines Hirnnerven, der den Kopf aus der Schädelbasis verlässt und für die Verdauung zuständig ist. Dies wäre eine Ursache für 3- Monats-Koliken.

Auch sonst gibt es große Unterschiede in der Entwicklung. Manche Kinder lernen mit 10 Monate laufen, andere mit 18 Monaten. Wichtig ist es ,dass sich das Kind weiterentwickelt, dass es Interesse und Lust zeigt was Neues auszuprobieren. Für solche Verzögerungen und Einschränkungen können z.B. Wirbelsäulen-Blockaden oder sonstige Spannungen im Körper verantwortlich sein. Auch Stürze und Traumen im späteren Alter können Ursache für eingeschränkte Reifung sein.

Werden solche Spannungen im Körper oder Verschiebungen der Schädelknochen im Säuglingsalter nicht behandelt können diese die weitere Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Es können wiederkehrende Kopfschmerzen, wiederkehrende Mittelohrentzündungen, Konzentrationsstörungen, unruhige Kinder, ADHS oder auch das KISS-Syndrom entstehen. Aber auch im späteren Kindesalter kann osteopatisch das Kind sehr gut unterstützt und behandelt werden. Je früher, aber desto besser.

Als Osteopath versucht man die Verschiebung und Spannungen zu spüren und sie mit leichtem, feinem Druck und Zug zu korrigieren.

Auch hohe Infektanfälligkeit kann durch osteopathische Behandlungen dazu beitragen das Immunsystem zu stärken und Abwehrkräfte zu fördern. Dies trägt ebenfalls zur Unterstützung der Reifung des Kindes bei.

Zum Schluss muss nochmals gesagt sein, dass jedes Kind und jeder Mensch ein Individuum ist und man sollte seinem Kind genügend Zeit geben sich zu entwickeln. Auch die geistige Reifung verläuft nicht schematisch. Und zu hohe Anforderungen an ein Kind zu stellen würde diesen Prozess nur verzögern und bremsen. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und auch das dient der Gesundheit Ihres Kindes.